Mehr netto vom brutto
Für Einzelunternehmer und Betriebe bis 50 Mitarbeitende

Mehr netto vom brutto.

Die Kasse ist leer, obwohl der Umsatz stimmt? Wir zeigen Ihnen die legalen Hebel, mit denen Geld früher auf Ihrem Konto bleibt: weniger Vorfinanzierung, klügere Steuerplanung, planbarer Cashflow.

Kostenfrei und unverbindlich. Ihre steuerliche Umsetzung erfolgt mit Ihrem Steuerberater.

Selbstständiger Unternehmer prüft entspannt seine Zahlen am Laptop
Klarer Kopf, volles Konto. Wer seine Liquidität plant, entscheidet ruhiger.
32,2 Tagedurchschnittliches Zahlungsziel im deutschen B2B-Geschäft, 1. Halbjahr 2026 (Creditreform)
+10,5 Tageso viel später zahlen Kunden bei kleinen Unternehmen im Schnitt über das Ziel hinaus (Creditreform)
51 %nennen verspätete Zahlungseingänge als häufigsten Treiber für Insolvenzen im Mittelstand (iwoca KMU-Index, 2026)
Das Problem

Volle Auftragsbücher, leeres Konto.

Sie arbeiten, liefern, schreiben Rechnungen und trotzdem wird das Geld am Monatsende knapp. Das liegt selten an fehlender Leistung, sondern an der Reihenfolge der Zahlungen: Sie zahlen zuerst, Ihre Kunden später.

Kurz erklärt: Was ist ein Liquiditätsengpass? Ein Liquiditätsengpass entsteht, wenn in einem Zeitraum mehr Geld ausgehen muss, als bis dahin eingegangen ist. Ein Betrieb kann dabei profitabel sein und trotzdem nicht zahlungsfähig, zum Beispiel wenn Kunden spät zahlen und Steuern, Löhne oder Material sofort fällig sind.

So erleben es Unternehmer im Alltag:

  • Geld fehlt am Monatsende
  • Kunden zahlen spät
  • Steuernachzahlung kommt überraschend
  • Vorauszahlungen sind zu hoch
  • Material muss vorfinanziert werden
  • Das Konto ist im Minus
  • Rücklagen schmelzen
  • Unterm Strich bleibt zu wenig
  • Zahlungsengpass trotz Umsatz
  • Cashflow ist unplanbar
Die Lösung

Sechs legale Hebel für mehr Liquidität.

Keine Tricks, keine Konstrukte. Sondern Regeln, die der Gesetzgeber, das Finanzamt und der Markt ausdrücklich vorsehen und die viele Betriebe schlicht nicht nutzen.

Steuervorauszahlungen anpassen

Sinkt Ihr Gewinn, können Sie beim Finanzamt die Herabsetzung der Vorauszahlungen beantragen. So bleibt Geld im Betrieb, statt auf Basis alter Zahlen abzufließen.

Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer

Umsatzsteuer erst bei Zahlungseingang

Mit der Ist-Versteuerung führen Sie Umsatzsteuer erst ab, wenn der Kunde bezahlt hat. Möglich bei bis zu 800.000 Euro Vorjahresumsatz, auf Antrag.

§ 20 UStG

Investitionen steuerlich vorziehen

Der Investitionsabzugsbetrag erlaubt, bis zu 50 % einer geplanten Anschaffung schon vorab vom Gewinn abzuziehen. Dazu kommt bis Ende 2027 die degressive Abschreibung von bis zu 30 %.

§ 7g EStG, § 7 EStG

Steuerstundung bei Engpass

Wenn eine Zahlung Sie kurzfristig in Not bringen würde, kann das Finanzamt sie auf Antrag stunden. Wichtig sind eine saubere Begründung und der richtige Zeitpunkt.

§ 222 AO, Zinsen fallen an

Rechnungen vorfinanzieren

Beim Factoring erhalten Sie meist 80 bis 90 % einer offenen Rechnung innerhalb von ein bis zwei Tagen. Das kostet eine Gebühr, schafft aber Planbarkeit und kann Zahlungsausfälle absichern.

Factoring, Rechnungsankauf

Liquiditätsplanung und Forderungsmanagement

Ein einfacher 13-Wochen-Plan, klare Zahlungsziele, Abschlagsrechnungen und ein konsequentes Mahnwesen schließen die Lücke zwischen Leistung und Geldeingang.

Cashflow-Steuerung

Welche Hebel für Sie passen, hängt von Rechtsform, Gewinn, Branche und Zahlungsverhalten Ihrer Kunden ab. Die steuerliche Prüfung und Umsetzung übernimmt Ihr Steuerberater.

Beispiel

Eine geplante Anschaffung, heute schon wirksam.

Sie wollen 2027 eine Maschine, ein Fahrzeug oder Ihre Büroausstattung erneuern? Mit dem Investitionsabzugsbetrag mindern Sie den Gewinn schon jetzt und senken so Ihre Steuerlast im laufenden Jahr.

Das ist eine Steuerverschiebung, keine Steuerbefreiung: Wird investiert, wird der Abzug später gegengerechnet. Der Vorteil liegt im Zeitgewinn, also in Liquidität, die Sie jetzt nutzen können.

Vorab abziehbar (bis 50 %)15.000 €
Steuer, die Sie jetzt weniger zahlen5.250 €
Modellrechnung ohne Gewähr. Voraussetzungen unter anderem: Gewinn höchstens 200.000 Euro, bewegliches Wirtschaftsgut, Investition innerhalb von drei Jahren. Bitte mit Ihrem Steuerberater prüfen.
So arbeiten wir

In drei Schritten zu mehr Luft im Betrieb.

Strategiegespräch

In 30 bis 45 Minuten klären wir Ihre Situation: Wo fließt Geld zu früh ab, wo kommt es zu spät an? Kostenfrei und unverbindlich.

Liquiditäts-Check

Wir sehen uns Zahlungsziele, Steuerbelastung, Fixkosten und geplante Investitionen an und identifizieren die Hebel mit der größten Wirkung.

Umsetzung

Sie erhalten einen klaren Maßnahmenplan. Steuerliche Schritte setzen Sie gemeinsam mit Ihrem Steuerberater um, wir begleiten die Koordination.

Für wen

Gemacht für Selbstständige und kleine Betriebe.

Ob Solo-Selbstständige oder Team mit bis zu 50 Mitarbeitenden: Wenn Sie Ihre Liquidität selbst im Blick behalten müssen, ist diese Seite für Sie.

Kleines Team bespricht Pläne in einer Werkstatt

Einzelunternehmer

  • Freiberufler, Berater, Coaches, Kreative
  • Handwerker und Dienstleister im Soloformat
  • Händler und Online-Shop-Betreiber
  • Gastronomie, Friseure, Kosmetik, Therapie
  • Gründer in den ersten Jahren
  • Nebenerwerbs-Selbstständige

Kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeitende

  • Handwerks- und Bauunternehmen
  • Agenturen und Dienstleistungsbetriebe
  • Produktion und Zulieferer
  • Handel, Gastronomie, Hotellerie
  • Praxen, Kanzleien, Ingenieurbüros
  • Inhabergeführte GmbH, UG, GbR, OHG, KG

Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was bedeutet Liquidität für Einzelunternehmer?

Liquidität ist Ihre Zahlungsfähigkeit: Reicht das Geld auf dem Konto, um fällige Rechnungen, Steuern und private Entnahmen zu bezahlen? Umgangssprachlich ist es das Geld, das wirklich verfügbar ist, nicht der Umsatz auf dem Papier.

Wie komme ich legal schneller an mehr Geld im Betrieb?

Die wirksamsten Hebel sind angepasste Steuervorauszahlungen, die Ist-Versteuerung der Umsatzsteuer, steuerliche Gestaltung geplanter Investitionen, Factoring und ein konsequentes Forderungsmanagement. Welche davon passen, klärt das Strategiegespräch.

Kann ich meine Steuervorauszahlungen senken?

Ja. Sinkt Ihr voraussichtlicher Gewinn, können Sie jederzeit beim Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung stellen. Die Herabsetzung erfolgt per Bescheid. Setzen Sie nicht zu optimistisch an, sonst drohen Nachzahlungen und Zinsen.

Was ist der Investitionsabzugsbetrag?

Er erlaubt kleinen und mittleren Betrieben, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten eines beweglichen Wirtschaftsguts schon vor dem Kauf gewinnmindernd abzuziehen. Der Gewinn darf höchstens 200.000 Euro betragen, die Investition muss innerhalb von drei Jahren folgen.

Lohnt sich Factoring für kleine Unternehmen?

Es lohnt sich vor allem bei gewerblichen Kunden mit langen Zahlungszielen und regelmäßigen, höheren Rechnungen. Meist erhalten Sie 80 bis 90 % sofort. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Volumen im niedrigen einstelligen Prozentbereich der vorfinanzierten Umsätze und sollten gegen den Nutzen gerechnet werden.

Ist das Steuerberatung?

Nein. Das Strategiegespräch ist eine betriebswirtschaftliche Orientierung zu Liquidität und Cashflow. Steuerliche Beratung und Anträge beim Finanzamt gehören zu Ihrem Steuerberater, mit dem wir die Umsetzung abstimmen.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Liquidität.

Buchen Sie Ihr kostenfreies Strategiegespräch oder fordern Sie ein unverbindliches Informationsgespräch an.

  • Klarer Blick auf Ihre größten Liquiditätsbremsen
  • Konkrete Hebel für Ihre Rechtsform und Branche
  • Ehrliche Einschätzung, auch wenn ein Hebel nicht passt

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